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KW 52 | Internetabstinenz und ich

kw52

So nach meiner kurzen Internetabstinenz bin ich nun wieder am Bloggen. Ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage, für mich ist die Weihnachtszeit nun offiziell vorbei. Aber das kann wohl auch jeder verstehen, der gestern wie ich den Tag auf der Autobahn verbracht hat. 11 Stunden anstatt 2,5 Stunden nach Hause brauchen killt dann doch jede nachklingende Weihnachsstimmung trotz dem Schnee.

Gesten wäre ich ohne mein Handy und Internetzugang wohl total verzweifelt in der weißen Hölle auf der Autobahn. Die Autobahn ist gesperrt und ich bewege mich seit 10 Minuten nicht mehr ? Die Nachrichten kommen erst in 15 Minuten? Egal einfach mal die neusten Verkehrsmeldungen googlen oder notfalls Papa anrufen, welche Route nun besser wäre. Und sofort ist man informiert und wieder up to date. Kein nerviges in der Luft hängen ohne jegliche Information. Einfach praktisch diese Möglichkeit alles und jeden erreichen zu können.

Aber genau wegen dieser manchmal sehr praktischen Eigenschaft, habe ich mir eine Auszeit von der ständigen Erreichbarkeit genommen: Meine Internetabstinenz über die Feiertage. Und glaubt mir, mir ging es schon lange nicht mehr so gut.

Versteht mich nicht falsch: Ich liebe das Internet, meine Gedanken teile ich auf Twitter, wenn ich etwas Schönes sehe, wird es fotografiert und wandert direkt auf Instagram. Ich blogge und bin wirklich beinahe 24/7 online. Ob Privat, fürs Studium oder einfach aus Jux und Tollerei.

Aber manchmal wird mir das ganze Gepiepse etwas zuviel.

Favourites auf Twitter , Herzen auf Instagram, Neuigkeiten in Facebook und 26468 Nachrichten in 633 Whatsapp Chats

Zu manchen Zeiten überlastet mich das alles ungemein und am liebsten würde ich alles zur Seite legen, aber irgendwie schaue ich dann trotzdem immer wieder rein. Man könnte ja etwas verpassen. Glatt schon eine Sucht. Ich möchte meine Ruhe und gleichzeitig will ich meinen Freunden zurücktexten. Einfach zurückschreiben? Klar kein Ding. Aber Chats und Emails haben ein Merkmal, dass es eben schwierig macht. Denn nach einer Antwort kommt immer wieder etwas zurück. Und schon häng ich wieder am Handy und bin 24/7 erreichbar.

Und die Feiertage waren jetzt wie Urlaub ich fühle mich richtig entlastet und kann wieder richtig durchstarten. Obwohl ich wirklich alles an internetfähigen Geräten dabei hatte, habe ich mein Laptop nur hochgefahren um zu schauen in welcher Höhle bei Pokemon ich einen Meisterball finde. Ich habe mit meinem Nintendo DS gespielt, gelernt, ein Buch gelesen und viel Zeit mit der Familie verbracht. Die nervigen Benachrichtigungen, die ich mitten in der Nacht auf das Handy bekomme, haben mich absolut nicht tangiert. (Dazu muss man erwähnen, dass ich gerne von dem Licht alleine aufwache, auch wenn das Handy lautlos ist). Klar sind das Dinge, die ich auch s erledigen kann. Aber es ist irgendwie etwas ganz anderes, wenn man dabei eben mal NICHT erreichbar ist und sich voll und ganz auf etwas anderes konzentrieren kann. So eine kleine Abstinenz kann einfach gut tun.

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9 Comments on "KW 52 | Internetabstinenz und ich"


4 months 26 days ago

Ich kann genau nachempfinden, was du damit meinst. Ich habe mir die letzten 2 Wochen eine Auszeit gegönnt, weil mir alles zu viel wurde. Ab und zu habe ich mal Instagram und Co. geschaut, aber selber wenig gepostet. Irgendwie hat man aber immer das Gefühl das man was verpasst. Ich hasse das. Das ist wirklich eine richtige Abhängigkeit :/

4 months 26 days ago

Liebe Anni, witzigerweise steh ich grad im Stau und bin froh um mein Smartphone für Staumeldungen und um beim Blogger-Kommentier-Sonntag teilzunehmen.
Ich kenn das Gefühl, was zu verpassen aber zu gut.. Wenn man dann mal ein paar Stunden war anderes macht und dann nur 3 neue Spam-Mails im Postfach entdeckt.. :p
LG!

4 months 26 days ago

Ich kann dich verstehen, da man immer für andere erreichbar sein will, hat man kaum noch Zeit sein eigenes Leben zu leben.

LG
Ela von Schattenglanz

4 months 27 days ago

Ich habs auch so gemacht, einfach mal ne Zeit lang nicht drauf geschaut, oder nur gelesen, aber nicht geantwortet. An Weihnachten gibt es echt viel wichtigeres 😀

Liebe Grüße

Jule von http://dietestfactory.blogspot.de

4 months 27 days ago

11 Stunden?! Ich wäre eingegangen. Gut das du es überlebt hast
♥Bine

4 months 27 days ago

Mir geht es auch manchmal so, dass mir das Gepiepste auf den Nerv geht! Während Weihnachten war ich im Internet auch inaktiv, weil ich mal die Ruhe genießen wollte.

4 months 27 days ago

11 Stunden Fahrt?! Oh man, du Ärmste! Immerhin hattest du schöne Weihnachten gehabt. Außerdem kann ich dich sehr gut verstehen. Manchmal wird mir das mit dem immer erreichbar sein auch zu viel. Auf dem Handy habe ich auch schon einige Benachrichtigungen ausgeschaltet, damit ich die Neuigkeiten auch nur sehe, wenn ich es will oder wenn ich am PC online bin. Manchmal halte ich mich auch Tage lang von PC fern. Früher wäre das unvorstellbar für mich gewesen, aber heute gönne ich mir den “Luxus”.

Liebst, Mira

4 months 27 days ago

Ich finde es schon fast gruselig, wie abhängig viele von ihrem Handy/Internet sind. Nicht, dass die die ganze Zeit darin versinken, sondern, dass sie ohne keinen Plan hätten was se sonst tun sollten.
Viele Eltern nutzen es ja sogar schon als Bestrafung, das Internet auszuschalten….
Das Leben läuft auch ohne Internet! Teilweise schwerer, aber meistens dennoch leichter
Bei mir steht theoretisch jeden Sonntag eine Internet - Pause an, doch diesen Sonntag meinte meine GeschichtsLk Lehrerin, sie müsst unbedingt etwas super wichtiges wegen dem Abi via Mail abklären…

Liebe Grüße ♥

4 months 27 days ago

ich vertehe dich nur zu gut, so geht es mir auch oft. besonders whatsapp macht mir von zeit zu zeit richtig zu schaffen, denn nachdem man ohne limit nachrichten verschicken kann, neigen manche personen dazu, einen regelrecht mit jeglichem nonsens zuzuspamen.. -.-‘
ich wünsche dir schon mal einen guten rutsch ins neue jahr!

lg
Angy von Upside Down Kingdom